Die städtebauliche Ausformung der Wohnzeilen ist gemäß den Vorgaben des Bebauungsplanes baulich in eine Nord- und eine Südzeile umgesetzt. Ergänzt durch ein Punkthaus mit zwei Ladeneinheiten im Osten und eine Sonnenterrasse mit eingestelltem Kinderhaus im Westen bildet sich ein Block und umschliesst einen Wohnhof. Die Erschliessung der einzelnen Wohnungen erfolgt über durchgesteckte transparente Treppenhäüser und Laubengänge, die Wohnzeilen, Wohnhof und Aussenbereiche auf dem Weg in die Wohnung erlebbar machen.

Bei günstig kalkuliertem AV-Verhältnis wurden die Vor- und Anbauten von den Grossvolumina getrennt. Wohn- und Aufenthaltsräume sind gen Süden orientiert, die Südfassaden sind grosszügig verglast, die vorgesetzten Wintergärten dienen als Klimapuffer. Alle nach Norden orientierten Räume wie Küchen und Bäder erhielten minimierte Fensteröffnungen. Alle Wohnungen sind mit einer kontrollierten Wohnungslüftung versehen. Dieses energetische Konzept wird zudem unterstützt durch das Prinzip der schweren geschlossenen Wände nach Westen, Osten und Norden und leichter offener Wände nach Süden.

Die Erdgeschosswohnungen sind barrierefrei und haben einen eigenen Vorgarten. Alle anderen Wohnungen haben zugeordnete Loggien, Wintergärten oder Dachterrassen. Die Geschosswohnungen sind als 4-Zimmer-Wohnungen organisiert, die Wohnungen des 3. und 4. Geschosses der Südzeilen als Maisonetten; hierdurch wurden Aufzüge vermieden.

Die Stellplätze sind als halboffene Parkierung im Untergeschoss der Zeilen ausgeführt. Die Ost/West verlaufende Grünachse (mit Fuss- und Radwegen) verbindet die Wohnhöfe untereinander. An dieser Achse sind der Kinderspielplatz, Aufenthaltsbereich und der Spiel- bzw. Gemeinschaftsraum angeordnet.