Das Büro- und Geschäftshaus 'Maximum' ist der zweite
Bauabschnitt einer Fassadenschleife, die sich mit einer Länge von 160
Metern mitten durch die Altstadt Nürnbergs zieht. Ziel war die
städtebauliche Einpassung ohne die 'kahlklare Moderne' und ohne einen
tröstlichen Historismus. Die gesamte Anlage, ca. 1.700 m2 Bürofläche im
Zusammenhang mit Läden, Restaurants und Tiefgarage, stellt ein
komplexes urbanes Gebilde dar. Die Vielfalt an formalen Antworten
entwickelt sich einerseits aus der Inszenierung der inneren Funktionen
und bezieht sich andererseits auf die kleinteilige Struktur der
umgebenden Bauten.
Ein auf die Kaufkraft in der Fußgängerzone orientiertes
Shop-in-Shop Kaufhaus und ein Bürohaus gehen ohne viel Aufhebens und
ohne Brüche, quasi hinter den Kulissen ineinander über. Die
Hauptfronten liegen an voneinander abgewandten Standorten und können
sich daher ganz ihrer Zweckbestimmung widmen. Der Bürobau weckt
Aufmerksamkeit mittels einer an der Straßenecke gegenüber dem
Germanischen Nationalmuseum kulminierenden 'Glaskaskade', die sich über
den kleinformatigen Ziegeldächern erhebt. Der Zugang zu den
Verkaufsflächen artikuliert sich im Glasschwung des Kopfbaus durch ein
filigranes Vordach.





