In ein Drittel des Gewerbezentrums I mit ‘Haus Urban’ als Kopfbau ist ein Ausbildungszentrum für Lackierer, Tischler, Maler und Elektroinstallateure eingezogen, welches berufsfördernde Lehrgänge für benachteiligte Jugendliche zur Erlangung eines Arbeitsplatzes und zur sozialen Intergration anbietet.
Die Anlage spiegelt in sich die Prinzipien des Gesamtprojekts: Addition und Integration.
Der vollen Länge einer Straße folgt eine zwei Stockwerke hohe
geschlossene Zeile, errichtet aus einfachen Materialien. Hier sind die
Büros untergebracht. Nach hinten schließt sich parallel dazu ein
durchlaufendes Glasband an, das in alle Richtungen Kommunikation
erlaubt, begleitet im dritten Schritt von einer ebenso langen
'Servicebox' für Haus- und Sanitärtechnik.
Wer diese Schichten quert, erreicht die in die Tiefe strebenden Werkstatthallen. Die Kanten der Werkstatthallen zeichnen ein unsichtbares Raster nach. Es erlaubt je nach den Bedürfnissen des einzelnen Betriebs Quader von einfacher oder doppelter Breite; die 'Corporate Identity' kann sich in unterschiedlichen Verkleidungen erfüllen: da ist der Stahl in Aluminumbleche gekleidet, dort in Holz.
Der Takt, den die Hallen wiederholen, bleibt derselbe - Ordnung und Flexibilität widersprechen einander nicht.
Im 'Gewerbezentrum I' sind eine Lackiererei, ein Fachbetrieb für Photovoltaik sowie ein Ausbildungszentrum für Lackierer, Tischler, Maler und Elektroinstallateure eingezogen.





