Kramm + Strigl, Darmstadt
mit Topotek 1 Landschaftsarchitekten, Berlin


Aufgabenstellung

Für die zwei benachbarten Industriebrachen in Düsseldorf mit zusammen ca. 8,5 ha Fläche galt es die bestmögliche städtebauliche und freiraumplanerische Konzeption herauszufinden.
Aufgabenschwerpunkt war die Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes für ein urbanes Wohnquartier auf dem Schlachthofgelände als Ergänzung und Arrondierung der gewachsenen Situation Derendorfs.
Es sollen auf städtebaulich-architektonischer Ebene unterschiedliche Wohntypen für verschiedene Marktsegmente entwickelt und diskutiert werden, die gehobenen Wohnansprüche für alle Nutzergruppen sicherstellen. Neben dem Wohnen soll auf dem Schlösserareal eine gewerbliche bzw. dienstleistungsorientierte Nutzungsstruktur realisiert werden.

Entwurfskonzept (Phase 2)

Das Konzept verfolgt die Idee des beschützten Raumes durch Blockrandbebauung.
Auf dem Schlachthofgelände, das als Wohngebiet vorgesehen ist, sind zudem die Gebäudetypologien der Zeile und des Solitär angedacht.
Der nördliche Blockrand orientiert sich am Bestand, wodurch ein zur Straße geöffneter Platz entsteht. Die Nutzung der denkmalgeschützten Bausubstanz ist in Form von Gastronomie und einem Fitness-Club vorgesehen. Ein öffentlicher Spielplatz für das gesamte Wohngebiet bildet als ‘grüne Zone’ einen Puffer zu dem im Süden anschließenden Dienstleistungsquartier auf dem Schlösserareal.

Das Grünkonzept sieht ein deutliches Linienraster mit den straßenbegleitenden Baumpflanzungen vor. Ein Nord-Südband durchquert das neue Schlachthofquartier als verbindendes Glied innerhalb des Quartiers und als Teil der übergeordneten Grünverbindung Düsseldorfs. Die gewerblich genutzten Bauten im Süden schießen mäandrierend Höfe und Vorplatzbereiche ein, der Zwischenraum zwischen den beiden Gebäudevolumen des Hotels ist als Wassergarten konzipiert